Humanitäre Hilfe

Die World Vision-Partnerschaft verfügt über weltweit einsetzbare Nothilfeteams. Unsere Präsenz in fast 100 Ländern der Erde ermöglicht es uns, im Krisenfall binnen kürzester Zeit mit der Nothilfe zu beginnen.


Unsere Katastrophenhilfe-Experten stimmen ihre Einsätze eng mit der UNO (z.B. dem Welternährungsprogramm oder dem UNHCR), den Behörden des betroffenen Landes und anderen Hilfsorganisationen ab. Das hilft, Doppelgleisigkeiten zu vermeiden und rasch und wirksam zu handeln.

Zunächst geht es darum, Menschenleben zu retten und die Opfer von Katastrophen mit dem Nötigsten zu versorgen. Neben medizinischer Hilfe brauchen die Menschen meist sauberes Trinkwasser, Nahrung, Hygieneartikel, Decken und Planen.

Mit der Erstversorgung der Opfer allein ist es jedoch nicht getan – unsere Hilfe geht weiter. Ist die schlimmste Not gelindert, schließt sich die Phase des Wiederaufbaus und der Rehabilitation an.

Erfahren Sie hier, wie World Vision in Katastrophen hilft:

April 2017:
Infografik zur Nothilfe von World Vision in den 2 Jahren nach dem Erdbeben in Nepal
Two Years on - Nepal Earthquake Response (JPG)

März 2017:
Bericht zur Syrien-Nothilfe von World Vision im Jahr 2016
Committed to Children - 2016 Syria Crisis Response Annual Review (PDF 3,4 MB)

Juli 2016:
Bericht Wiederaufbau Nepal (PDF 400 KB)
Interview mit dem Leiter der Programm-Abteilung bei World Vision Österreich

Juni 2016:
Bericht Syrienhilfe (PDF 1 MB)

März 2015:
Bericht Ebola (PDF 500 KB)

November 2014:
Bericht Haiyan: Hilfe für die Taifunopfer - Ein Jahr danach  (PDF 1,2 MB)
World Vision-Video (engl.) Typhoon Haiyan - One Year On: Over A Million Served

Jahresbericht World Vision Katastrophenhilfe 2013-2014

Jahresbericht World Vision Katastrophenhilfe 2011-2012

Jahresbericht World Vision Katastrophenhilfe 2010-2011

Jahresbericht World Vision Katastrophenhilfe 2009

  • Wir bereiten die Menschen in unseren Projekten auf etwaige Katastrophen vor, damit sie im Notfall möglichst gut gewappnet sind: Wir führen Schulungen über richtiges Verhalten im Katastrophenfall durch und erstellen Katastrophenschutz- und Evakuierungspläne. Wir legen schützende Infrastruktur (Deiche, Gräben, Überschwemmungszonen etc.) an und bauen erdbeben-, wind- und wetterfeste Gebäude und Häuser auf Stelzen. Wir betreiben Wiederaufforstung zum Schutz vor Erosion bei Überschwemmungen und errichten Wasserreservoirs für Dürreperioden. Wir entwickeln kontextbezogene Frühwarnsysteme und gründen und schulen Katastrophenschutz-Komitees für Kinder und Erwachsene.
  • Sobald eine Katastrophe passiert, muss alles ganz schnell gehen: Durch das weltweite Netz an World Vision-Mitarbeitern erreichen uns innerhalb weniger Stunden erste Informationen zum Bedarf an Hilfe.
  • In den ersten 24- bis 72 Stunden leitet ein internationales Team von World Vision-Nothilfe-Experten die Hilfsmaßnahmen ein: Lebenswichtige Hilfsgüter (z. B. Nahrungsmittel, Trinkwasser, Decken) aus unseren strategisch stationierten Nothilfe-Lagern werden ins Katastrophengebiet eingeflogen und verteilt und Notunterkünfte errrichtet.
  • In der zweiten bis vierten Woche nach der Katastrophe arbeitet World Vision an der Stabilisierung der Krisensituation. In Kinderschutzzentren werden Mädchen und Jungen altersentsprechend betreut und können ihre traumatischen Erlebnisse mit psychologischer Hilfe verarbeiten.
  • Rund 90 Tage nach der Katastrophe treten der Wiederaufbau der Infrastruktur, Maßnahmen zur Nahrungsmittelproduktion und Einkommensförderung in den Vordergrund. Um die Betroffenen besser vor den Auswirkungen künftiger Katastrophen zu schützen, werden Vorsorgemaßnahmen geübt.
  • Nach rund 2 Jahren werden unter aktiver Beteiligung der Bevölkerung die Hilfsmaßnahmen in langfristige Entwicklungsprojekte eingebettet, damit die Menschen unabhängig von fremder Hilfe werden.


World Vision Österreich ist Teil der weltweiten World Vision-Partnerschaft mit Büros und Projekten in fast 100 Ländern der Erde. Als große Gemeinschaft mit mehr als 45.000 Mitarbeitern konnten wir 2012 insgesamt den Opfern von 6 globalen und 81 nationalen Katastrophen wirksam helfen. Hier ein paar Beispiele unserer humanitären Arbeit in den letzten Jahren:

  • Durchschnittlich haben wir pro Monat etwa 1,4 Millionen Menschen in 32 Ländern durch Nahrungsmittelhilfe vor Unter- oder Mangelernährung und dem Hungertod gerettet. 
  • Erdbeben Haiti: in 30 „Child-Friendly Spaces“ (Kinderbetreuungszentren) haben wir 7.731 Kindern nach Katastrophen einen sicheren Platz zum Lernen und Spielen geschaffen und diese psychologisch betreut. Weitere 100 Schulen haben wir mit Unterrichtsmaterialien und Schulmöbel unterstützt.
  • Dürre Horn von Afrika: Zwischen Juli 2011 und Jänner 2013 haben wir mit unseren Aktivitäten mehr als 2,4 Millionen Menschen erreicht. Über 1,6 Millionen Menschen haben wir mit Nahrungsmitteln, rund 800.000 Menschen mit Trinkwasser versorgt. An rund 400.000 Menschen haben wir Saatgut und Setzlinge für einen Neustart verteilt.
  • Konflikt in Syrien: In den vergangenen drei Jahren haben wir mehr als 350.000 Menschen durch unsere Arbeit erreicht. Im Libanon unterstützen wir etwa 190.000 Menschen mit sauberem Wasser, Hygiene-Kits, Nahrungsmitteln und anderen notwendigen Dingen, wie Decken, Planen oder Töpfen. In Jordanien erreichten wir mit unseren Maßnahmen mehr als 90.000 Leute. In Syrien selbst konnten wir rund 100.000 Menschen mit Lebensmitteln, sauberem Wasser und Winterkleidung helfen.
  • Taifun Philippinen: Allein in den ersten 90 Tagen konnten wir insgesamt mehr als 663.000 Menschen helfen: So erhielten rund 260.000 Menschen Decken, Moskitonetze und Plastikmatte, rund 33.000 Menschen bekamen Töpfe, Pfanne, Schüssel und Besteck. Rund 140.000 Menschen haben wir mit Wasseraufbereitungskits und 230.000 mit Nahrungsmitteln versorgt. Für von der Katastrophe traumatisierte Kinder haben wir 59 Kinderbetreuungszentren eingerichtet, in denen wir mehr als 20.000 Kinder betreut haben.


Konto für Katastrophenhilfe

Bank: Erste Bank
IBAN: AT222011180080081800
BIC: GIBAATWW