3. Mai - Unter Fürsten, Kaisern und Schneidern!


Wir starteten den Tag mit einer Bootsfahrt zur Thien Mu-Pagode, einer der schönsten und bekanntesten Pagoden in Hue, die 1601 vom damaligen Fürsten der Stadt erbaut wurde, nachdem ihm eine „Frau vom Himmel“ erschienen war. Der Gebetsraum war mit vielen wunderschönen Blumenarrangements geschmückt, die am Todestag des Abtes zur Ahnenverehrung dorthin gebracht worden waren. In der Pagode leben über 20 Mönche und 30 Waisenkinder.

Thien-Mu Pagode

Als nächstes besuchten wir das Grabmal des Kaisers Khai Dinh, der von 1916-1925 regierte und dessen Grabstätte einem mittelalterlichen europäischen Schloss nachempfunden ist. Da niemand größer als der Kaiser sein durfte, haben dort alle lebensgroßen Statuen verkürzte Beine.

Grabstaette des Kaisers

Die Weiterfahrt führte uns an eine Lagune mit feinem Sandstrand nahe des Fischerdorfes Lang Co. Einige von uns unterstützten die vietnamesische Wirtschaft beim Kauf von Perlenschmuck.

Über den 500 m hohen Wolkenpass, dessen schöne Aussicht wir bei einem kurzen Fotostopp genießen konnten, ging es weiter nach Da Nang, wo wir uns in einem auf hausgemachte Reisnudeln spezialisierten Restaurant auf ein ausgesprochen gutes Mittagessen freuen konnten.

Wolkenpass

Unser heutiges Ziel war die Stadt Hoi An, auch „Stadt der Schneider“ genannt, wo wir unser wunderschönes Hotel bezogen. Für die, die Lust hatten, ging es noch vor dem Abendessen zu einem Schneider, wo wir die einmalige Gelegenheit wahrnahmen und uns viele schöne Stoffe nähen ließen.

Unsere Autorin Ingrid

Verfasst von unserer Autorin: Patin Ingrid

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