Fiama
Sierra Leone

Die Folgen des zehn Jahre dauernden blutigen Bürgerkriegs in Sierra Leone waren verheerend. Das Land und seine Bewohner tragen davon noch immer tiefe Narben. Zuletzt hat Ebola die Bevölkerung Sierra Leones hart getroffen.


Ausgangssituation

Kranke ohne Hilfe: In Fiama ist die medizinische Versorgung äußerst mangelhaft. Viele Frauen bringen ihre Kinder ohne Hilfe zur Welt. Unterernährung, Durchfall, Malaria und HIV/AIDS bedrohen das Überleben der Kinder.

Kein sauberes Wasser:  Zahlreiche Bewohner von Fiama trinken das verunreinigte Wasser von Tümpeln und Flüssen. Oft haben sie auch keine Toiletten. Das führt ebenso zu Erkrankungen wie fehlendes Wissen über Hygiene.

Hütten als Schulen: In Fiama gibt es nur wenige, äußerst schlecht ausgestattete Schulen. Oft dienen baufällige Lehmhütten mit Strohdach als Schulgebäude. Schulmöbel fehlen. Viele Lehrkräfte sind kaum ausgebildet.

 

So helfen wir

Bessere Gesundheitsversorgung: Wir schulen Gesundheitshelfer, bilden Geburtshelferinnen aus und schützen Kinder sowie Schwangere vor Unterernährung. Zusätzlich klären wir die Bewohner über HIV/AIDS auf und renovieren Gesundheitsstationen.

Schutz vor Krankheiten: Wir errichten Brunnen, die die Kinder und Familien mit sauberem Trinkwasser versorgen. Auch durch den Bau von Toiletten und durch Hygiene-Schulungen schützen wir die Gesundheit der Bevölkerung.

Bildungschancen: Wir renovieren Schulen und statten sie mit Möbeln und Lehrmaterialien aus. Durch Schultoiletten schaffen wir ein hygienisches Umfeld für die Kinder. Unqualifizierten Lehrkräften ermöglichen wir Ausbildungen.

Jetzt Pate werden

Wie sich die Lebensbedingungen in Fiama durch das Patenschafts-Projekt schon verbessert haben und vor welchen Herausforderungen die Bevölkerung noch steht, zeigt ein aktuelles Video aus dem Jahr 2017:

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